In diesem Interview spricht Sarah Pantenburg ganz offen darüber, warum echte Verbindung für sie nicht nur in ihrer Arbeit mit Tieren eine Rolle spielt, sondern auch in der Art, wie sie sich und ihr Business zeigt. Sie erzählt, weshalb klassische, gestellte Businessfotos für sie nie infrage kamen und wie wichtig es ist, sich in Bildern wirklich wiederzuerkennen. Ein ehrlicher Einblick in ihre Gedanken, ihr Arbeiten und die Wirkung von Fotos, die nicht nur schön aussehen, sondern sich auch echt anfühlen.
Liebe Sarah, als Tierkommunikatorin arbeitest du täglich mit Verbindung und feinen Energien. Warum war es dir wichtig, dass genau diese Verbindung auch in deinen Business-Bildern sichtbar wird?
Für mich ist Tierkommunikation pure Verbindung. Und genau das wollte ich auch in meinen Bildern sehen.
Ich arbeite mit Gefühl, mit Wahrnehmung, mit Energie, mit Verbindung und um denen eine Stimme zu geben, die selbst nicht für sich sprechen können. Und das muss man sehen können.
Wenn das in den Bildern nicht sichtbar ist, dann fühlt es sich für mich einfach leer an. Mir war wichtig, dass jemand mich so zeigt, wie ich wirklich bin. Nicht geschniegelt, nicht gestellt schön, sondern echt. Weil genau das ist es, was meine Arbeit ausmacht.
Du hast mir damals geschrieben, dass du sofort ein „Ja, Ja, Ja“ hattest, als du meine Homepage gesehen hast. Was genau hat dieses innere Ja ausgelöst?
Das war tatsächlich total intuitiv. Ich hab deine Homepage gesehen und hatte sofort dieses Gefühl von: „Die versteht das. Die arbeitet auf der gleichen Ebene wie ich.“ Da war nichts Lautes, nichts Aufgesetztes, sondern Ruhe, Tiefe und Echtheit. Und das ist das, was ich selbst auch ausstrahlen möchte. Ich hab mich einfach gesehen gefühlt, ohne dass wir vorher überhaupt gesprochen haben.
Viele Selbstständige denken bei Businessfotos an klassische, gestellte Porträts. Warum war dir von Anfang an klar, dass das nicht zu dir passt?
Weil ich so einfach nicht bin. Ich könnte mich hinstellen, lächeln und ein „perfektes“ Businessfoto machen, aber das wäre halt nicht wirklich ich. Meine Arbeit lebt davon, dass ich mich einlasse, dass ich spüre, dass ich präsent bin. Und das kannst du nicht darstellen, wenn du irgendwo geschniegelt vor einer weißen Wand stehst. Das fühlt sich für mich eher wie eine Rolle an und genau das wollte ich nicht.
Wir haben bei dir zuhause fotografiert in deinem gewohnten Umfeld mit deinen Katzen. Was hat es für dich verändert, dass das Shooting in deinem echten Alltag stattgefunden hat?
Also ich muss zugeben: ganz der normal Alltag war es ja nicht, denn dann hätte ich mit meinen Katzen auf dem Sofa oder im Bett liegen müssen ^^. Aber warum es trotzdem etwas ganz anderes ist: Zuhause bin ich ich. Da bin ich entspannt, da sind meine Tiere, da ist mein Alltag. Und genau da findet ja auch meine Arbeit statt, nicht in einem Studio oder in einem Büro.
Wie würdest du den Unterschied beschreiben zwischen „schönen Bildern“ und Bildern mit echter Verbindung?
Schöne Bilder können viele machen. Die sind technisch gut, das Licht passt, alles sieht „ästhetisch“ aus. Aber Verbindung kannst du nicht spielen. Die spürst du oder eben nicht. Und ich glaube, das sieht man auch ob jemand wirklich da ist oder nur „funktioniert“. Für mich sind Bilder mit Verbindung die, bei denen man hängen bleibt, ohne genau sagen zu können warum.
Hattest du vor dem Shooting Bedenken oder Unsicherheiten – vielleicht auch, weil Tiere einfach nicht planbar sind? Und wie hast du das Shooting letztlich erlebt?
Ehrlich gesagt: ja 😄 Gerade mit Tieren weiß man ja nie, was passiert. Und ein Teil von mir hatte schon kurz diesen Gedanken: „Hoffentlich läuft das alles entspannt ab.“ Und vor allem: „Hoffentlich bleibt Tiger überhaupt da“. Weil er ja ein Freigänger ist. Aber gerade er hat das „Rampenlicht“ ja voll genossen und sich in Szene gesetzt.
Was haben die Bilder für dein Business konkret verändert?
Die Bilder haben tatsächlich mehr verändert, als ich gedacht hätte. Meine Website fühlt sich jetzt viel mehr nach mir an.
Nicht wie „eine Seite“, sondern wie ein Ort, an dem man mich wirklich ein Stück weit kennenlernt. Ich bekomme auch ganz anderes Feedback. Die Leute sagen, es wirkt viel persönlicher, näher und echter. Und ich selbst trete auch anders auf, weil ich mich einfach wiedererkenne in den Bildern. Das macht einen riesigen Unterschied.
Glaubst du, dass man auf Bildern spürt, ob jemand wirklich bei sich ist? Was hat dir geholfen, dich vor der Kamera wirklich du selbst zu sein?
Ja, das glaub ich zu 100 %. Man sieht sofort, ob jemand bei sich ist oder ob er versucht, jemand zu sein. Mir hat total geholfen, dass ich nicht posen musste. Dass ich nicht performen musste. Wie hattest du es ausgedrückt: „Wir haben einfach ein nettes Treffen und ich fotografiere zwischenrein.“ Es war eher wie ein Begleiten, kein „Jetzt musst du performen“.
Wenn andere Selbstständige überlegen, in Personal Branding Fotos zu investieren: Was würdest du ihnen aus deiner Erfahrung heraus sagen?Ich würde ihnen sagen: Macht mal ganz schnell einen Termin bei der Sandra. Und: Macht es nicht für „schöne Bilder“. Macht es für euch. Dann wird es am besten.
Was würdest du sagen: Für wen sind solche echten, ungestellten Fotos besonders wertvoll?
Für alle, die mit Menschen arbeiten. Und eigentlich auch für alle, die nicht gestellt sein wollen. Gerade wenn du solo selbstständig bist, dann bist du ja der wichtigste Teil deines Angebots. Und dann reicht es einfach nicht nur „nett auszusehen“. Dann darf man dich fühlen.
Danke dir, Sarah, für deine offenen Worte und den ehrlichen Einblick in deine Arbeit und deine Sicht auf echte Verbindung. Es war schön, dich und deine Art zu arbeiten näher kennenzulernen.
Wenn du mehr über Sarah erfahren oder mit ihr in Kontakt treten möchtest, findest du hier ihre Kontaktdaten:
Sarah Pantenburg
Tierkommunikatorin im Allgäu
www.sarah-pantenburg.de
+49 151 29078711















